Arm und Reich im Ruhrgebiet

Im Ruhrpott prallen Welten aufeinander. Nach 200 Jahren Schwerindustrie wurde das ehemalige Gelände eines Stahlwerks in Dortmund-Hörde in ein Naherholungsgebiet und Villenviertel mit dem Namen „Phoenixsee“ umgewandelt. Nun müssen dort zwei gänzlich unterschiedliche Milieus ihren Alltag teilen – die Arbeiter in ihren Siedlungen am einen Ufer und die reichen Villenbesitzer am anderen. Sehr eindringlich beschreibt die sechsteilige WDR-Serie die schwierigen und dramatischen Situationen, in die Alteingesessene und frisch Zugezogene dadurch geraten.

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Autor Michael Gantenberg erzählt das Leben einer armen und einer reichen Familie am Phoenixsee mit viel Augenzwinkern und einem geschickten Spiel mit den Klischees. Denn nur auf den ersten Blick sind Familie Hansmann (u.a. Stephan Kampwirth und Nike Fuhrmann) im luxuriösen Architekten-Haus am See und Familie Neurath (u.a. Felix Vörtler und Anna Stieblich) in der abgewohnten Mietwohnung unterschiedlich. Rasch wird im Laufe der Handlung klar: In schlechten Zeiten trifft die Zukunftsangst Arm und Reich gleichermaßen.

Inhalt:
Familie Neurath lebt schon lange in Dortmund-Hörde, die Eltern arbeiten im Autowerk bzw. in der Bäckerei. Sie treffen auf die Familie Hansmann, die kürzlich aus Düsseldorf in eine der Luxusvillen am Ufer des künstlich angelegten Sees, des Phoenixsees, gezogen ist. Bis auf die Schule ihrer Kinder scheinen sie zunächst nichts gemeinsam zu haben. Doch beide Familien stehen, aus verschiedenen Gründen, plötzlich vor existenziellen Problemen und kämpfen um das Überleben in Zeiten der Krise. Ihnen bleibt keine andere Wahl, als sich miteinander zu arrangieren und gegenseitig als Nachbarn zu akzeptieren.

POENIXSEE auf DVD und VoD:

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