Blogger und Influencer – Teil 1:

Warum sie heutzutage wichtige Medienpartner sind

Die Film-PR befindet sich im Wandel. Der Kontakt von PR-Profi zu Medien-Profi macht nur noch einen Teil aus. Blogger und YouTuber – die sogenannten Social Influencer – erreichen inzwischen breite, vor allem junge Zielgruppen, die über andere Medien oft gar nicht mehr angesprochen werden. Sie sind relevant für die Kommunikation für Filmprodukte, doch sie haben völlig andere Ansprüche als Journalisten. Nur wer diese kennt, kann eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit aufbauen.

Social Media rules

Einst wurden sie vom klassischen Medienbetrieb herablassend als Amateure belächelt: Blogger, YouTuber, Instagramer oder Twitterer. Heute kaum mehr vorstellbar. Die erfolgreichsten Influencer sind inzwischen längst selbst Marken und haben Reichweiten, von denen viele klassische Medien nur träumen können. Mehr noch – in den Augen ihrer zahlreichen Follower besitzen sie etwas, das den etablierten Medien offline oder online in Zeiten von „fake news“ und „Lügenpresse“ zusehends abhanden kommt: Glaubwürdigkeit.
Influencer sind genau wie ihre Follower – nur besser informiert, schlauer, schöner, markenbewusster, jemand, zu dem sie aufschauen. Dieses Image pflegen die Social Heros mit großem Aufwand, denn es ist ihr Kapital. 

Foto Unsplash / Greg Rakozy

Foto: unsplash.com / GregRakozy

 

Dass Empfehlungen, die Influencer an ihre Fans und Follower weitergeben, sich merklich auf den Erfolg und Abverkauf eines Produktes auswirken, hat sich inzwischen auch unter den Kommunikationsbeauftragten der Unternehmen herumgesprochen. Influencer Relations ist das neue Zauberwort, von dem man sich wahre Wunder erhofft.

Ob Macro Influencer mit Hundertausenden oder gar Millionen von Abonnenten oder Micro Influencer für eine kleine, scharf umrissene Zielgruppe – die Social Media-Stars sind für die unter 20-jährigen, die Digital Natives, längst die Informationsquelle Nummer 1. Aber auch ältere Generationen folgen Influencern zu Themen ihrer Wahl. Zu jedem Hobby und Interessengebiet gibt es garantiert auch Social Media-Aktive, die es bedienen.

Egal welches Spezialgebiet – man findet bereits einen Influencer dazu.

Welcher Influencer eignet sich für welches (Film-)Produkt

Stellt sich für Influencer sichtbarer Erfolg ein, müssen sie sich entscheiden: Profilieren sie sich klar und stellen sich nicht breit auf, bleibt ihre Followerzahl irgendwann überschaubar. Öffnen sie sich zu sehr in alle Richtungen, verlieren sie ihr höchstes Gut, ihre Glaubwürdigkeit. Wie sie sich entscheiden, hat sicher auch damit zu tun, welche Ziele sie für sich selbst verfolgen. Der Lebenszyklus eines Social Media-Stars ist begrenzt, gerade bei sehr jungen Followern, das liegt in der Natur der Sache. Warum also nicht dafür sorgen, dass die Zeit nach dem Ruhm finanziell abgesichert ist? Und wo ein Influencer im Sinkflug ist oder zu alt für seine Zielgruppe wird, steht garantiert schon der nächste bereit, um seinen Platz einzunehmen.

Mancher Influencer macht nichts anderes mehr, als sich um seinen Kanal zu kümmern.

Viele Unternehmen fixieren sich in ihren Marketing- und Presseabteilungen auf die Social Media-Stars, die Macro Influencer. Das eigene Produkt erreicht dort – in der Regel gegen eine bemerkenswerte Bezahlung – schnell eine große Aufmerksamkeit. In der Filmbranche haben Macro Influencer wie Robert Hofmann, FilmSelect oder diefilmfabrik Abonnentenzahlen im sechsstelligen Bereich. Sie bedienen durchgehend eine bestimmte Zielgruppe: Blockbuster-affine, männliche Nerds. Filme, die aus diesem Raster fallen, finden auf diesen Social Media-Kanälen nicht statt – sie können die Preise dafür auch gar nicht bezahlen. Darum kümmern sich wiederum die vielen Micro Influencer, die sich auf bestimmte Filmgenres oder einen Nischenmarkt konzentrieren. 

Micro Influencer eignen sich für Filmprodukte außerhalb der Blogbuster

Unter der Vielzahl der Anbieter den richtigen Influencer für das eigene Produkt zu finden, ist die hohe Kunst der zeitgemäßen PR – auch genannt Aufbau und Pflege von Influencer Relations.

Teil 2 erscheint in Kürze: Wie finde ich die richtigen Blogger und Influencer für meine Filmprodute?

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