Nah am Nutzer. So geht digitaler Wandel in der PR.

Die Filmindustrie steht vor einer großen Herausforderung: Immer mehr Menschen suchen Informationen heute ausschließlich online. Eine zeitgemäße PR-Arbeit macht sich diesen Umstand zunutze: Sie geht direkt auf die User zu und weiß, wie ihre Zielgruppe am effektivsten erreicht wird – mit intelligentem Content Seeding, zugeschnitten auf die spezifischen Anforderungen eines jeden Filmprojekts.

Die gute alte gedruckte Tageszeitung verliert an Bedeutung. Mit dem Smartphone sind heute alle gewünschten Informationen rund um die Uhr und weltweit an jedem Ort abrufbar. In Echtzeit und brandaktuell. 

Die Medien haben auf die rasante Entwicklung reagiert und begleiten ihre Nutzer auf Online-Portalen und mit Nachrichten-Apps durch den Alltag. Weil dazu aber immer noch Artikel geschrieben werden müssen, verfolgen die ganz Eiligen auf Twitter oder in anderen Sozialen Netzwerken die neuesten Meldungen im Sekundentakt.

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Die PR-Arbeit muss sich auf das veränderte Nutzerverhalten einstellen. Die Zahl der Plätze, auf denen Produkte in Printmedien präsentiert werden können, sinkt seit Jahren. Und dort werden sie von immer weniger Lesern wahrgenommen.

Diese Entwicklung lässt sich nicht mehr aufhalten. Die Generationen, die jetzt erwachsen werden, sind hundertprozentige Digital Natives. Sie sind daran gewöhnt, Informationen direkt aus den unterschiedlichsten Quellen im Global Net zu beziehen, und verlassen sich dabei nicht mehr nur auf Vermittler wie die Medien.

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Die klassische PR-Arbeit baut vor allem auf Earned Media. Also darauf, Presseinformationen in den Medien wahlweise breit gestreut oder auf Zielgruppen hin zugespitzt unterzubringen. Diese Mechanismen nun einfach ins Online zu übertragen und zusätzlich zum Print auch die Online-Redaktionen und -Portale und zahlreichen Blogger und Influencer mit Pressemeldungen zu versorgen, kann nur ein Teilaspekt zeitgemäßer PR-Arbeit sein.

Denn noch immer muss dabei eine entscheidende Hürde genommen werden: Der Redakteur oder Blogger bestimmt als Gatekeeper darüber, was veröffentlicht wird. Er muss überzeugt werden, sonst findet die Pressemeldung nicht den Weg in die Öffentlichkeit.

Paid Media, also z.B. Anzeigen, Werbebanner und Advertorials, sind eine Möglichkeit, den Gatekeeper zu umgehen, machen aber auch einen großen Kostenfaktor im Marketing- und PR-Budget aus und werden kaum noch beachtet bzw. sind wesentlich weniger glaubwürdig als redaktionelle Beiträge. Zudem zwingen sie den Werbetreibenden dazu, sich für eines oder mehrere Medien und Platzierungen zu entscheiden. Ohne Garantie, ob die gewünschte Wirkung erzielt wird.

Grafik: www.bakerpublicrelations.com

Content PR – und Content Seeding als eines ihrer Tools – helfen, die Gatekeeper ohne großen Aufwand zu umgehen und den direkten Weg zum Kunden zu finden. Entscheidend ist nicht mehr, ob die Information vom Redakteur als relevant eingestuft wird, sondern nur noch, ob der Endverbraucher sie interessant findet.
 
Größter Vorteil gegenüber einer klassischen PR-Veröffentlichung im redaktionellen Bereich eines Mediums: die direkte Verlinkung der Kundeninformation zum Online-Handel oder eigenen Online-Shop des Werbetreibenden ist möglich. Der Verbraucher ist mit maximal zwei Klicks beim Produkt und kann es sofort kaufen oder herunterladen. Trackingtools zeigen detailliert auf, wie sich der Kunde verhält und auf welche Anreize er positiv reagiert, so dass jederzeit wenn nötig nachjustiert werden kann.

Und das Beste: die Kosten richten sich ausschließlich nach der Anzahl der User, die sich für die Inhalte des Werbetreibenden – also sein Produkt – interessieren, die sogenannten Costs-per-Click (CPC). 

Grafik: www.coxblue.com

Gutes Content Seeding ermöglicht es, Inhalte dort zu platzieren, wo die Zielgruppe schon ist, und so Streuverluste zu vermeiden. Der Online-Nutzer sucht nach Informationen und findet dort eingebettet das thematisch passende Produkt, das er sofort kaufen oder herunterladen kann. Alles in einem Paket, ohne Zeit zu verlieren oder abgelenkt werden zu können. Denn das Wertvollste, über das jeder Online-Nutzer verfügt, ist seine Zeit und ungeteilte Aufmerksamkeit. 

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