Wahre Geschichte über den schweren und gefährlichen Ausstieg aus der Nazi-Szene

Der Thriller SKIN schildert eindringlich und realistisch die Wandlung des amerikanischen Rechtsradikalen Bryon Widner vom White Supremacy-Anführer zum überzeugten Aussteiger. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte.

Gesicht und Körper von Bryon Widner (Jamie Bell) sind mit Tätowierungen übersät. Sichtbare Zeichen seiner Zugehörigkeit zu einer extremen rechtsradikalen Gruppe. Seit seiner Jugend ist er dabei, wurde vom Anführerpaar wie ein Sohn aufgenommen und zu Hass und Gewalt erzogen. Doch dann verliebt er sich und möchte aussteigen …

Der israelische Filmemacher Guy Nattiv erhielt für seinen Kurzfilm SKIN 2019 einen Oscar. In der Spielfilmfassung, die er zeitgleich drehte, erzählt Nattiv authentisch und ungeschönt die Geschichte des Szene-Aussteigers Bryon „Babs“ Widner. Er zählte zu den meist gesuchten weißen Suprematisten des FBI. Durch die Hilfe des schwarzen Menschenrechtsaktivisten Daryle Jenkins konnte er ein neues Leben beginnen. Sie hielten seine Geschichte gemeinsam in einem Buch fest.

SKIN feierte 2018 Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival, wo er mit dem FIPRESCI Preis ausgezeichnet wurde. Die Europa-Premiere fand auf der Berlinale 2019 statt. Hauptdarsteller Jamie Bell (ROCKETMAN, BILLY ELLIOT – I WILL DANCE) überzeugt mit einer großartigen, intensiven Performance. Mike Colter (MARVEL‘S LUKE CAGE, GOOD WIFE) als sein Mentor. In der Rolle von Bryon Widners Freundin Julie ist Danielle Macdonald (DUMPLIN, PATTI CAKE$ – QUEEN OF RAP) zu sehen.

Inhalt:
Bryon Widner (Jamie Bell) wurde einst von zwei glühenden Anhängern der „White-Supremacy-Ideologie“ von der Strasse geholt und aufgezogen. Von Kopf bis Fuss mit rassistischen Tätowierungen bedeckt, lebt er ein zerstörerisches Leben, in welchem Gewaltverbrechen an der Tagesordnung liegen. Als er bei einer Versammlung die alleinstehende Mutter Julie (Danielle MacDonald) und deren drei junge Töchter trifft, wächst in ihm der Wunsch nach einem normalen Leben. Doch seine rassistische „Familie“ lässt Bryon nicht gehen.