Alptraumhafter Horror um einen mörderischen imaginären Freund

Der unsichere, labile Collegestudent Luke weiß nicht, was er erschreckender finden soll: Dass sein bester Freund Daniel nur in seiner Fantasie existiert und ein Hinweis darauf sein könnte, dass er wie seine Mutter an Schizophrenie erkrankt. Oder dass sein charmanter, bösartiger Dauerbegleiter Realität ist und dämonische Pläne ausheckt.

Daniel dominiert Lukes ganzes Leben und verhilft ihm zunächst zu Freundin, guten Noten und sozialer Akzeptanz. Doch dann offenbart er immer mehr seine mörderische Seite. Luke weiß nicht, wie er diesen Geist, den er einst rief, wieder los werden soll…

Das komplexe Spiel um Selbstwahrnehmung und Selbstverlust basiert auf dem Roman IN THIS WAY I WAS SAVED von Brian DeLeeuw. Zusammen mit Regisseur Adam Egypt Mortimer (SOME KIND OF HATE, ARCHENEMY) schrieb er auch das Drehbuch von DER KILLER IN MIR.
Ähnlich wie in David Finchers FIGHT CLUB vervollständigt der imaginäre Freund die Hauptfigur und lässt ihn seine unterdrückten Wünsche ausleben. Bis die Beziehung ins Destruktive umschlägt.

DER KILLER IN MIR ist auch ein Wettstreit der Hollywood-Söhne: Patrick Schwarzenegger (SCREAM QUEENS, KINDSKÖPFE 2), Sohn von Arnold Schwarzenegger, legt als Daniel einen großartigen, furchterregenden Auftritt hin. Miles Robbins (TAGE WIE DIESER, HALLOWEEN), Spross von Susan Sarandon und Tim Robbins, zeigt als Luke seine Wandlungsfähigkeit. Mühelos wechselt er in der Darstellung zwischen linkischem Studenten und exaltiertem Alter Ego.

Inhalt:
Als der junge Collegestudent Luke das Haus seiner labilen Mutter verlassen will, stehen ihm nicht nur seine soziale Unbeholfenheit im Weg, sondern auch die vielen Traumata aus seiner Kindheit. Er sucht daraufhin die Hilfe seines imaginären Jugendfreundes Daniel, den er damals zu seinem Schutz erfand. Zunächst macht dieser Luke zu einem selbstbewussten, erfolgreichen jungen Mann. Doch Daniels geheime Absichten werden immer gefährlicher. Nichts davon ahnend steckt Luke schon bald in einem mörderischen Sog, aus dem es kein Entkommen gibt…